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Pflanzen  

Mit:Jukka Hapulahti, Hämeen Metsätyö Oy

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Jukka Hapulahti, Hämeen Metsätyö Oy

Pflanzen  

nachhaltige forstwirtschaft

Das Pflanzen von Sämlingen ist der Ausgangspunkt für neues Waldwachstum.

Die Waldverjüngung ist der Eckpfeiler einer verantwortungsvollen Waldnutzung. Nach der Endnutzung muss neues Waldwachstum sichergestellt werden. Die wichtigste forstwirtschaftliche Investition besteht in der Begründung neuer, qualitativ hochwertiger Waldbestände. Diese sind entscheidend für eine Vielzahl von Ökosystemdienstleistungen des Waldes und die Voraussetzung für zukünftige Einnahmen aus dem Holzverkauf.

Das Pflanzen von Sämlingen ist heutzutage die gängigste Waldbaumethode in Finnland. Die Sämlinge haben schon eine gewisse Größe und können sich dadurch besser gegen anderen Bewuchs durchsetzen. In Baumschulen gezüchtete Sämlinge haben bessere Überlebenschancen als wilde Sämlinge. Wichtig ist, dass die genetische Ausstattung der Sämlinge zu den örtlichen Klimabedingungen passt.

Alle wichtigen Baumarten in Finnland – die Gemeine Fichte (Picea abies), die Waldkiefer (Pinus sylvestris) und die Hängebirke (Betula pendula) – können gepflanzt werden. Bei der Waldkiefer kommen häufig auch natürliche Verjüngung und Aussaat zum Einsatz. Fichten werden vorwiegend gepflanzt.

Für eine erfolgreiche Pflanzung muss der Boden richtig vorbereitet werden. Die Sämlinge werden dort gepflanzt, wo geeignete Wachstumsbedingungen vorhanden sind. So können sie starke Wurzeln ausbilden, sind besser vor Schädlingen geschützt und finden die für ihr Wachstum erforderliche Feuchtigkeit vor.

Gepflanzt wird im Frühjahr und Frühsommer, wenn die Wachstumsperiode bereits im Gange ist, die übrige Vegetation jedoch noch nicht ihre volle Größe erreicht hat. Möglich ist auch eine Pflanzung im Herbst, wenn die Temperaturen noch günstig sind und andere Pflanzen ihr Wachstum schon eingestellt haben. Gepflanzt wird noch immer größtenteils per Hand, auch wenn es schon lange mechanisierte Pflanzsysteme gibt. Letztere sind am besten für einfach zu bepflanzende Flächen geeignet, die nicht zu steinig oder zu abschüssig sind.

Nadelbaumsämlinge werden mit Pestiziden behandelt, um sie vor dem Fichtenrüsselkäfer (Hylobius abietis) zu schützen, der die Baumrinde befällt und der das größte biotische Risiko für junge Sämlingsbestände darstellt. Bei der Handhabung der chemisch behandelten Sämlinge ist Vorsicht geboten. Sämlinge und Pflanzzubehör müssen von Gewässern ferngehalten werden und die Arbeiter müssen beim Hantieren mit den Sämlingen Schutzhandschuhe tragen. Bei vorschriftsgemäßer Lagerung und Pflanzung sind die behandelten Sämlinge selbst nicht schädlich für die Umwelt.

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