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Klippe

Mit:Johanna Haapala, UPM

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Johanna Haapala, UPM

Klippe

lebensräume

Klippen sind schattige und feuchte Lebensräume.

Eine Klippe ist eine senkrecht oder fast senkrecht aus ihrer Umgebung herausragende Felsformation. Klippen entstehen durch Erosion und Wettereinflüsse und sind hauptsächlich an Berghängen und in der Nähe von Gewässern zu finden. Hier wird erodierbares Gestein durch Wind, Wasser und andere natürliche Einflüsse abgetragen. Die widerstandsfähigeren Gesteinsarten bleiben zurück und bilden eine Klippe. Unterhalb von Klippen befinden sich infolge von Verwitterung oft herabgestürzte Felsbrocken.

Durch den Schatten der Felswand und das von ihr abfließende Wasser ist das Mikroklima unterhalb von Klippen kühl und feucht. Auch die Höhe der Klippe und die Richtung, in die sie zeigt, spielen eine Rolle: Die meisten Habitate an Klippen sind nach Norden oder Osten ausgerichtet und mindestens mehrere Meter hoch.

Die in Wäldern an Klippen lebenden Tier- und Pflanzenarten sind an diese Bedingungen angepasst. Das Landschaftsbild weist vor allem Fichten und vereinzelt auch Laubbäume auf. Der Waldboden ist von Moosen und Farnen bedeckt. Auch die Felswand selbst ist ein Lebensraum. Auf ihr wachsen Moose, Flechten und Farne. Weil unterhalb von Klippen häufig reichlich Totholz liegt, bieten sie wertvollen Lebensraum für Arten, die in verrottendem Holz leben und gleichbleibende, schattige Bedingungen brauchen. Auch der Uhu (Bubo bubo) und der Kolkrabe (Corvus corax) brüten an Klippen.

Um den Naturwert von Klippenhabitaten im Wald zu erhalten, ist es wichtig, ihr Mikroklima zu schützen. In der Praxis bedeutet das, dass Klippen und die Wälder unterhalb von ihnen nicht bewirtschaftet werden.

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