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Hain

Mit:Inka Musta, UPM

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Inka Musta, UPM

Hain

lebensräume

Haine sind üppige, artenreiche Lebensräume.

Sie sind die fruchtbarsten Bereiche in finnischen Wäldern. Das ist darauf zurückzuführen, dass ihr Boden im Vergleich zu anderen Stellen im Wald besonders nährstoffreich ist. In Finnland machen Haine nur etwa ein Prozent der gesamten Waldfläche aus. Sie sind vor allem in der Nähe der Südküste sowie in größerer Zahl an einigen weiteren Orten im ganzen Land zu finden. Aufgrund der hohen Produktionskapazität ihrer Böden wurde ein Großteil der Haine im Laufe der Zeit in landwirtschaftliche Nutzflächen umgewandelt. Deshalb sind sie selten geworden.

Haine sind wertvoll für die biologische Vielfalt. Aufgrund ihrer Fruchtbarkeit gedeihen dort viele anspruchsvolle Pflanzen. Es finden sich zahlreiche Laubbaumarten und von ihnen abhängige Arten. Gemessen an der Anzahl der vorkommenden Arten weisen Haine die größte Biodiversität in finnischen Wäldern auf. Darüber hinaus spielen sie eine wichtige Rolle für bedrohte Arten, da in ihnen rund 45 Prozent der auf der Roten Liste stehenden Waldtiere und -pflanzen leben.

Natürliche Haine stehen zum Erhalt der Biodiversität unter Schutz; es gibt sie aber auch in Wirtschaftswäldern. Manche Haine profitieren davon, dass forstwirtschaftliche Maßnahmen zum Erhalt ihrer biodiversitätsrelevanten Eigenschaften ergriffen werden. Solche Maßnahmen betreffen häufig die Zusammensetzung des Baumbestands, indem beispielsweise der Fichtenanteil reduziert und der Laubbaumanteil erhöht wird. Das schafft unter anderem bessere Wachstumsbedingungen für Büsche und andere krautige Pflanzen auf dem Waldboden.

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