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Ernte von Energieholz 

Mit:Jarkko Kallio, Metsäkonepalvelu Oy

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Jarkko Kallio, Metsäkonepalvelu Oy

Ernte von Energieholz 

nachhaltige forstwirtschaft

Wälder sind eine Quelle für erneuerbare Energie.

Als Energieholz wird im Wald geerntetes Holz bezeichnet, das zur Energieerzeugung in Kraftwerken und Haushalten genutzt wird. Der Einsatz holzbasierter Materialien zur Energiegewinnung ist ein wichtiger Bestandteil des Portfolios an erneuerbaren Energiequellen. Energieholz kann als Ersatz für fossile Brennstoffe genutzt werden. Nachhaltig beschafftes Energieholz kann maßgeblich zur Abmilderung des Klimawandels beitragen.

Energieholz stammt von Holzernteabfällen – Ästen und Baumwipfeln – sowie von Baumstümpfen. Es wird nach der Endnutzung im Wald geerntet, bevor Waldverjüngungsmaßnahmen eingeleitet werden. Holz, das als Faser- oder Rundholz genutzt werden kann, wird nicht zur Energieerzeugung eingesetzt. Die Ernte von Energieholz trägt zu einer effizienten Nutzung des Rohstoffs Holz bei.

Wo Energieholz geerntet werden kann, hängt von den Eigenschaften der Einschlagstelle ab. An Standorten mit einem geringen Nährstoffgehalt im Boden ist die Ernte nicht möglich; geeignet sind hingegen fruchtbare, nährstoffreichere Standorte, an denen ein kräftiges Waldwachstum möglich ist. Bei der Ernte von Baumstümpfen sind neben dem Nährstoffangebot noch weitere Aspekte zu beachten. In wichtigen Grundwassergebieten oder an steilen Abhängen werden Stümpfe nicht geerntet, um die Wasserqualität zu schützen und Bodenerosion zu verhindern.

Bei der Energieholzernte werden nicht alle Baumstümpfe und Fällungsabfälle entfernt. Mindestens ein Drittel der Rückstände wird gleichmäßig verteilt im Erntebereich belassen, um die Nährstoffbilanz des Bodens zu erhalten. Damit wird auch die biologische Vielfalt unterstützt, da einige Arten im Laufe ihres Lebenszyklus auf kleinere vermodernde Holzstücke oder abgestorbene Baumstümpfe und Wurzelsysteme angewiesen sind.

Der Fällungsabfall wird zunächst an der Einschlagstelle getrocknet. So können nährstoffreiche Nadeln abfallen und ein zu starker Nährstoffentzug verhindert werden. Wenn nur Reststoffe mitgenommen werden, die nicht mehr „grün“ sind, verbessert sich auch der Energiegehalt der Biomasse pro Gewichtseinheit. Fällungsabfälle und Baumstümpfe werden anschließend am Straßenrand gelagert und weiter getrocknet, bevor sie zu den Kraftwerken transportiert werden. Je trockener die Biomasse ist, desto sauberer wird sie, wenn Bodenpartikel abfallen. Das sorgt beim Verbrennungsprozess für eine bessere Energieausbeute.

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