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Bodenvorbereitung

Mit:Vesa Elo, Hämeen Metsätyö Oy

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Vesa Elo, Hämeen Metsätyö Oy

Bodenvorbereitung

nachhaltige forstwirtschaft

Der Waldboden wird für die nächste Baumgeneration vorbereitet.

Im Rotationszyklus eines Wirtschaftswaldes ist die Bodenvorbereitung das erste Glied in der Kette forstwirtschaftlicher Tätigkeiten. Sie erfolgt im Zuge von Waldverjüngungsmaßnahmen im Anschluss an die Endnutzung. Ziel der Bodenvorbereitung ist, die Keimfähigkeit von Samen zu verbessern und gute Wachstumsbedingungen für Sämlinge sicherzustellen. Die richtige Bodenvorbereitung ist sehr wichtig, damit die neue Baumgeneration einen guten Start hat.

Wie der Boden vorbereitet werden muss, hängt davon ab, ob die Waldverjüngung durch Pflanzung bzw. Aussaat oder natürliche Regeneration erfolgt. Auch die Baumarten, der Bodentyp und die Wasserbedingungen vor Ort beeinflussen die Bodenvorbereitung. Weil diese Faktoren selbst innerhalb eines Verjüngungsbereichs häufig variieren, ist die die beste Methode möglicherweise eine Kombination verschiedener Techniken.

Die Bodenvorbereitungstechniken werden in zwei Kategorien unterteilt: das Aufschütten von Erdhügeln und die Freilegung von Mineralboden. Generell funktioniert auf feuchten Böden die Pflanzung in Hügeln besser, während an trockeneren Standorten die Pflanzung im Mineralboden vorzuziehen ist.

Bei der Pflanzung von Fichten wird auf dem Boden ein Erdhügel aufgeschüttet. Dazu wird mithilfe eines Baggers ein Stück Waldboden ausgehoben und an der ursprünglichen Stelle oder daneben umgekehrt aufgeschüttet. Der Fichtensämling wird dann oben in den entstandenen Hügel gesetzt. Zur Verjüngung von Waldkieferbeständen, die neben Pflanzung auch durch Aussaat und natürliche Regeneration angelegt werden, wird Mineralboden freigelegt. Mit einer an einem Forwarder befestigten Egge wird der organische Oberboden aufgebrochen und der Mineralboden freigelegt, der für die Samen geeignete Keimbedingungen bietet. Bei der Aussaat werden die Samen gleichmäßig verteilt.

Um negative Umweltauswirkungen zu vermeiden, erfolgt die Bodenvorbereitung stets mit geringstmöglicher Intensität. So wird verhindert, dass zu viele Bodenpartikel und Nährstoffe ausgespült werden. Gewässer werden geschützt, indem um sie herum Pufferzonen belassen werden. An stark abschüssigen Standorten wird die Bodenvorbereitung an das Gefälle angepasst und die abschüssigen Bereiche bleiben unangetastet, um Erosion und Abfluss zu verhindern.

Selbstverständlich werden wertvolle Lebensräume und andere vergleichbare Bereiche bei Bodenvorbereitungsmaßnahmen ausgespart. Ebenfalls ausgenommen sind die Bereiche rund um Retentionsbäume, andere lebende Bäume und Totholz.

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