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Winterlinde

TILIA CORDATA 

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Winterlinde

TILIA CORDATA 

bäume

Die Winterlinde oder Steinlinde ist ein buschig wachsender, edler Laubbaum mit einer Wuchshöhe von bis zu 30 Metern. Der Stamm ist gerade und hat eine dunkle, glatte Rinde. Die Winterlinde hat herzförmige Blätter und leicht nach unten geneigte Äste. Ihre weißen Blüten blühen im Juli und verströmen einen berauschenden Duft. Sie ist leicht mit der Holländischen Linde (Tilia x europaea) zu verwechseln.

Die Winterlinde wächst in feuchten, hainartigen Heidewäldern, an trockenen Standorten im Wald, auf üppigen Bergkämmen sowie in Fels- und Flusswäldern. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom südlichen Fennoskandinavien über Mitteleuropa und die Balkanhalbinsel bis hin zum Ural.

Die Winterlinde ist ein kulturgeschichtlich bedeutsamer Baum. In vielen Geschichten um verbotene Liebschaften treffen sich Paare heimlich unter Linden. Ihre Rindenfasern wurden früher als Lindenbast zur Herstellung von Kleidung, Netzen, Matten und Taschen verwendet. Ein Tee aus ihren wohlschmeckenden Blüten lindert viele Leiden.

Da Lindenholz aufgrund seiner Vielseitigkeit einst ein beliebter Werkstoff war, wurden viele Bäume rücksichtslos gefällt. Glücklicherweise ist die Winterlinde eine ziemlich robuste Art, die sich durch aus Baumstümpfen und Stämmen wachsende Triebe schnell wieder erholt. Auch wenn sie nicht forstwirtschaftlich genutzt wird, gilt die Linde als wertvoller Baum. Aufgrund ihrer Seltenheit hat sie bei forstwirtschaftlichen Maßnahmen Vorrang vor anderen Baumarten. Alte Linden beeindrucken durch ihr prächtiges Laub.

Winterlinde

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holztotholzentwicklungsstufeschlüsselbiotopen
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fichte
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andere
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