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Schwarzspecht

DRYOCOPUS MARTIUS

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Schwarzspecht

DRYOCOPUS MARTIUS

vögel

Der Schwarzspecht ist ein großer Specht, dessen Gefieder bis auf die roten Scheitelabzeichen einheitlich schwarz ist. Er ernährt sich überwiegend von Rossameisen (Camponotus), indem er ihre Nester in verrotteten Fichten freilegt.

Der Schwarzspecht ist in Kontinentaleuropa und Asien sowohl in Nadelwäldern als auch in Laub- und Mischwäldern zu finden. Seine Nisthöhle zimmert er in beträchtlicher Höhe in Bäume mit einem starken Stammdurchmesser. Als Lebensraum bevorzugt er Wälder mit einem gewissen Anteil an alten Bäumen.

In den finnischen Volkssagen ist das Erscheinen des Schwarzspechts ein schlechtes Omen. Hackt er ein Loch in die Wand eines Hauses, stirbt einer der Bewohner. Auch in der Volksheilkunde spielt der Schwarzspecht eine Rolle. Man glaubte, ein Zahnstocher aus der Zunge des Schwarzspechts würde gegen Zahnschmerzen helfen, und man könne bei Haustieren Koliken und andere Beschwerden lindern, indem man ihnen einen alkoholischen Trank mit getrocknetem Schwarzspecht verabreichte.

Weil der Schwarzspecht seine Nahrung in verrotteten Bäumen findet, profitiert er von großen Totholzmengen im Wald. Große Espen, die zur Erhöhung der biologischen Vielfalt in den Wäldern belassen werden, eignen sich perfekt als Nisthöhlen für den Schwarzspecht.

Schwarzspecht

DRYOCOPUS MARTIUS

holztotholzentwicklungsstufeschlüsselbiotopen
espe
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1-5y
hain
birke
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6-20y
grat
kiefer
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21-50y
fels
fichte
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51-100y
quelle
andere
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strom
sumpf
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