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Auerhuhn

TETRAO UROGALLUS

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Auerhuhn

TETRAO UROGALLUS

vögel

Das Auerhuhn ist das größte Mitglied der Familie der Fasanenartigen. Es ist der Stolz unserer Jagdgründe. Der Auerhahn hat ein dunkles Gefieder, von dem sich der helle Schnabel und die roten Stellen über den Augen abheben. Die Weibchen sind viel kleiner als die Männchen und von bräunlicher Farbe.

Auerhühner sind in den meisten Teilen Nordeuropas und Nordasiens zu finden. Als Lebensraum bevorzugen sie alte, unberührte Nadelwälder. Besonders wohl fühlen sie sich in lichten Kiefernwäldern mit kleinen Sumpfflächen. Die Ansprüche des Auerhuhns an seinen Lebensraum ändern sich im Jahresverlauf. Im Winter ernährt es sich größtenteils von Kiefernnadeln. Dabei hält es sich den ganzen Winter über an die gleiche Kiefernart und dabei wiederum an beschädigte, langsam wachsende Bäume.

Im Frühjahr kommen die Auerhähne an Balzplätzen, sogenannten Leks, zusammen, um sich den Weibchen zu präsentieren. Die Balzplätze sind relativ groß, und es müssen in ihrer Nähe ausreichend reife Waldbestände vorhanden sein. Auch in jüngeren, durchforsteten Kiefernwäldern haben sich neue Leks etabliert. Geeignete Nist- und Brutgebiete sind Fichtenmoore und die Übergänge zwischen Mooren und Torfwäldern, wo es genügend Insekten gibt, um die Jungvögel zu füttern.

Finnischen Volkssagen zufolge kann das Auerhuhn die Gestalt von Feen, Hexen und anderen Zauberwesen annehmen. Man glaubte, das Erscheinen eines Auerhuhns auf einem Hof sei ein Anzeichen für einen nahenden Tod.

In gemischten Laubbaumbestände in Nadelwäldern und Unterholz findet das Auerhuhn Schutz und Nahrung. In für Wildarten belassenen Dickichten gibt es sichere Ruheplätze. Es ist wichtig, die Leks der Auerhühner genau zu kartieren, damit sie bei der forstwirtschaftlichen Planung berücksichtigt werden können. Verjüngungshiebe müssen zum Beispiel in Gebieten mit Leks in kleinen Schritten durchgeführt werden, um die Umwelt der Auerhühner nicht zu schnell zu verändern. Durchforstungen können normal erfolgen, da sie verhindern, dass Wälder als Lebensraum für Auerhühner zu dicht werden.

Auerhuhn

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